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Nur kurz gewackelt

Für Handball-Zweitligist TSG Friesenheim wird der Traum von der Bundesliga langsam zur Realität. Gestern gewannen die Eulen mit 22:18 (11:8) beim heimstarken EHV Aue ihr sechstes Spiel hintereinander und verteidigten elf Spieltage vor Saisonende ihren komfortablen Vorsprung von fünf Punkten.

Die 1200 Zuschauer in der Erzgebirgshalle Lößnitz sahen vor allem in der zweiten Halbzeit eine hochkonzentrierte Friesenheimer Mannschaft, die nach der 11:8-Pausenführung den Gegner nur einmal beim Stand von 11:10 (32.) herankommen ließ. Zwei Minuten vor Spielende führte der Spitzenreiter sogar deutlich mit sieben Toren Vorsprung, ehe die Sachsen nach zwei Zeitstrafen für Frank Müller und Christian Dissinger die doppelte Unterzahl der Eulen zur Ergebniskosmetik nutzten.

Probleme in der ersten Halbzeit

In der ersten Halbzeit taten sich die Friesenheimer zwischen der 24. und 29. Minute schwer, als der EHV Aue mit vier Toren hintereinander von 4:9 auf 8:9 bedrohlich nahe kam - doch dann befreiten sich die Eulen wieder. Spätestens ab der 40. Minute hatten sie das Geschehen fest in der Hand. Dem Spitzenreiter kam entgegen, dass sich Aue durch Disqualifikationen für den Japaner Shinnosuke Uematsu (29.) und den Isländer Jon Agnarsson (57.) selbst schwächte.

TSG-Cheftrainer Thomas König war mit seiner Abwehr und insbesondere mit Torhüter Kevin Klier hochzufrieden: "Es fielen wenige Treffer - die Angreifer hatten es gegen starke Abwehrreihen und gute Torhüter schwer."

TSG: Klier, Pfeiffer - Grimm (3/1), Zellmer (1), Dietrich (3), Müller (3), Matschke (5/2), Brandt (1), Pevnov (5), Ruß, Ancsin, Becker, Dissinger, Eusterholz (1). rs

Quelle: TSG Friesenheim

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