sportkurier-ludwigshafen  
 
kanzlei-zipper digibet

 

Schritt für Schritt zurück aufs Parkett

Nils Brandt nach monatelanger Verletzungspause wieder im Mannschaftstraining der TSG Friesenheim

Nils Brandt ist der Pechvogel beim Handball-Zweitligisten TSG Friesenheim. Nur wenige Minuten stand der frühere Jugend-Nationalspieler im Saisoneröffnungsspiel gegen Bittenfeld auf dem Parkett. Es war der letzte und bisher einzige Einsatz für ihn in dieser Runde. Am Montag stieg Brandt nach zwei Operationen und mehrmonatiger Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining ein.

Nils Brandt sieht wieder ein Licht am Handball-Horizont. Nach Monaten der Therapie, des Lauf- und Krafttrainings trainiert er im Kreise seiner Mitspieler wieder mit dem Ball. „Ich sehe mich auf dem richtigen Weg. Jetzt muss ich mich Schritt für Schritt wieder an die Mannschaft herantasten", sagte der 27-Jährige gegenüber der RHEINPFALZ.

Angefangen hat die Leidensgeschichte des torgefährlichen Rückraumspielers am 30. Juli im Training, wo ihm der Ellenbogen durchgeschlagen wurde -
 
„Wir können wieder etwas Großes bewegen“: Nils Brandt. ARCHIVFOTO: KUNZ
 
ein Seitenband war gerissen. Trotz starker Schmerzen versuchte Brandt mit einer gezielten Therapie die Saisonvorbereitung so gut es ging zu absolvieren. Aber irgendwann hatte die Quälerei keinen Sinn mehr, eine Operation war unvermeidbar.

Brandt unterzog sich am 30. Oktober einer Arthroskopie in einer Pforzheimer Klinik, ein freier Gelenkkörper und entzündetes Gewebe wurden entfernt. Die Untersuchung ergab aber: Das Ellenbogengelenk seiner Wurfhand war weiter instabil. Um die Sehne zu stabilisieren, war eine weitere OP unumgänglich. Durch eine Brandblase am Ellenbogen verzögerte sich der nächste Termin allerdings bis zum 16. November. Dabei entnahm der behandelnde Arzt, Boris Hollinger, vom linken Handgelenk Sehnenmaterial, um es im Ellenbogen einzusetzen und zu fixieren. Solch ein komplexer Eingriff kann Experten zufolge eine sechs monatige Zwangspause nach sich ziehen.

Eine sehr lange Zeit für einen Vollbluthandballer wie Brandt, der seine Mannschaft vermisst, während ihn die Mitspielern schnellstmöglich wieder auf dem Parkett sehen wollen. Der Heilungsprozess lief bis jetzt besser als erhofft. Das ist auch ein Verdienst von Brandts Lebensgefährtin Jenny Hillebrandt, die ihn als gelernte Physiotherapeutin tagtäglich therapiert. „Nils hat bisher sehr gut mitgearbeitet. Im nächsten Schritt soll die Wurfbewegung trainiert werden", verrät Hillebrandt.

Richtig gut fand Brandt bisher die Unterstützung der TSG Friesenheim. Der Verein will den vor drei Jahren aus Ludwigsburg gekommenen BWL-Studenten behalten. „Wir planen weiter mit ihm. Er war in den vergangenen Jahren dank seiner Abwehrstärke einer unserer stabilsten Spieler. Vom Typ her passt Nils optimal zu Mannschaft und Verein", sagte Thomas König. Diese Worte spornen den Langzeitverletzten an und motivieren für ein baldmögliches Comeback. Brandt möchte jedoch den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg in den Spielbetrieb abwarten. „Wenn das Gefühl für mich gut ist, dann kehre ich ins Team zurück. Wir können in dieser Saison wieder etwas Großes bewegen", will Brand noch einige Tore zum Erfolg beisteuern.

Quelle: TSG Friesenheim

zurück

www.gutachten-kuntz.de

rad-sport-fecht.de

www.ihrbusfahrer.de

www.printconcept.net

Gaststätte ASV Birkenheide

soccercenter mannheim


Adminbereich